Wildvögel haben Vogelgrippe in den Zoo gebracht

Das Futter war es nicht, die Einstreu auch nicht: Nach Experten-Meinung müssen sich die Weißstorche im Rostocker Zoo bei Wildvögeln mit dem Vogelgrippe-Virus H5N8 angesteckt haben. Wie Landesveterinärin Maria Dayen am Donnerstag mitteilte, könnten sich Wildvögel im Rostocker Zoo an den gleichen Gewässern aufhalten wie Zootiere. Daher liege die Vermutung nahe, dass sich die Weißstörche dort angesteckt hätten. Außerdem habe man Futter und Einstreu als Ursache ausgeschlossen.

60 Tiere im Zoo getötet oder verendet

In neuesten Proben sei das Virus nicht mehr aufgetaucht. Die Gefahr sei zwar noch nicht gebannt, so Dayen weiter, aber sie sei zuversichtlicher, dass sich die Geflügelpest im Rostocker Zoo nicht weiter ausbreiten werde. Die Tiere würden jetzt intensiv beobachtet und weiter untersucht. Zwölf Weißstörche, fünf Gänse, zehn Ibisse, acht Reiher und 23 Enten – knapp 60 Tiere mussten vergangene Woche wegen der Infektion mit dem hochansteckenden H5N8-Virus getötet werden, nachdem ein Weißstorch an der Vogelgrippe gestorben war. Laut der Landesveterinärin wird das Virus bei immer mehr Wildvögeln in Deutschland

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