Nach Keulung startet Ursachensuche

Nach der Keulung von 30.000 Hühnern auf einem Hof im Kreis Schleswig-Flensburg wollen Experten heute die Ursache für den Ausbruch der Vogelgrippe herausfinden. Wie das Landwirtschaftsministerium in Kiel mitteilte, wird ein Team vom Greifswalder Friedrich-Loeffler-Institut die Massentierhaltung in Grumby untersuchen. Mit der Tötung der Hühner war am Sonntag begonnen worden. Anschließend sollen die Ställe gereinigt und desinfiziert werden.

Bei der Keulung werden die Hühner von einem Spezialbetrieb durch Stromschläge getötet und anschließend entsorgt. In der aktuellen Vogelgrippe-Welle war in Schleswig-Holstein erstmals das hochansteckende H5N8-Virus in einer geschlossenen Tierhaltung nachgewiesen worden. Unklar ist, wie das Virus in den Stall kam. „Die Situation ist besorgniserregend. Wir können nur hoffen, dass es ein Einzelfall ist“, sagte Umweltminister Robert Habeck (Grüne).

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