Keine Sperrzone trotz Vogelgrippe auf Hof bei Wismar

Nachdem bei einem privaten Geflügelhalter in der Nähe von Wismar ein Fall von Geflügelpest nachgewiesen worden ist, hat der Landkreis Nordwestmecklenburg mitgeteilt, dass es dort keine Sperrzone geben wird. Vor zwei Tagen wurde bei einer Ente das hochansteckende IMehr als 100 Tiere getötet

Zuvor hatte der Hobbyzüchter das Veterinäramt informiert, dass eine seiner Enten verendet war. Anschließend starben zehn weitere Tiere. Am Freitag kam die Bestätigung des Friedrich-Löffler-Instituts, dass es sich dabei um das Vogelgrippe Virus handelt. Alle 100 Enten und 30 Hühner wurden nach Anordnung getötet.
Landesamt gibt vorsichtige Entwarnung

„Es ist eine Kleingeflügelhaltung und zu einer Jahreszeit, wo wir eigentlich AI (Aviäre Influenza) noch nicht erwarten. Von daher gehe ich – auch aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung – noch nicht davon aus, dass wir ein größeres Risiko haben“, gab der Direktor des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF), Frerk Feldhusen, im NDR Nordmagazin vorsichtig Entwarnung. Das Virus sei bei Sonnenschein relativ empfindlich und der Vogelzug habe noch nicht begonnen, so Feldhusen weiter. Auch die ständigen landesweiten Kontrollen zeigten bislang keine Auffälligkeiten.nfluenza-A-Virus des Subtyps H5 festgestellt.