Gefahren und Schutzmaßnahmen

Bricht in Geflügelbetrieben die Vogelgrippe aus, werden oft ganze Sperrgebiete eingerichtet. Hier erfahren Sie, warum die Vogelgrippe so gefährlich sein kann und welche generellen Schutz- und Vorbeugemaßnahmen gegen sie ergriffen werden.

Ein Geflügelbetrieb wird in Deutschland bereits gesperrt, wenn schon ein Anfangsverdacht auf Aviäre Influenza besteht, auch bekannt unter den geläufigeren Begriffen Influenza A, Vogelgrippe oder Geflügelpest. So schreibt es die Tierseuchenverordnung vor. Solch ein Verdacht besteht zum Beispiel, wenn Tiere krank sind oder ungewöhnlich viele tote Tiere im Stall gefunden werden. Dann sind Landwirte und Tierärzte verpflichtet, den Bestand auf eine Vireninfektion zu testen.

Routinemäßige Untersuchungen auch bei Wildvögeln

Darüber hinaus finden routinemäßige Monitoring-Untersuchungen bei Hausgeflügel und Wildvögeln statt. Dazu nimmt man meist mit einem Tupfer Kotproben. Diese Proben sind notwendig, da viele Wildwasservögel keine äußerlich erkennbaren Krankheitssymptome aufweisen, aber dennoch Träger der Influenza-Viren sein können. Diese Enten oder Schwäne können wiederum Geflügel in Freilandhaltung mit dem Virus infizieren. Das kann schon dann passieren, wenn ein Wildvogel beim Überflug über das Gehege Kot absetzt, durch den das Virus dann übertragen wird.

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