Archiv der Kategorie: Angst und Panik

Angst und Panik

Forscher finden Gen für Depressionen – Neue Hoffnung für die Therapie.

US-Forscher haben ein Gen ausfindig gemacht, das möglicherweise eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Depressionen spielt. Die Wissenschaftler von der Universität Yale wurden auf das Gen MKP-1 aufmerksam, als sie die DNA von 21 verstorbenen Menschen mit Depressionen mit dem genetischen Code von 18 Menschen ohne Depressionen verglichen. Die in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlichten Ergebnisse könnten nun zu der Entwicklung von besseren Medikamenten für depressive Patienten beitragen.

Das Gen reguliert den Forschern zufolge MAPK genannte Chemikalienströme im Gehirn, die grundlegend für die Funktion von Neuronen sind. Die Wissenschaftler schalteten bei Versuchsmäusen das Gen MKP-1 aus und stellten fest, dass die Tiere sehr stressresistent waren. Mäuse mit dem Gen hingegen entwickelten unter Stress depressionsähnliche Symptome. Die Funktion von MPK-1 könne somit “ein elementarer Grund oder zumindest ein bedeutsamer Faktor” für die Entstehung von Depressionen sein, erklärte der Hauptautor der Studie, Ronald Duman.

Die Tests haben demnach eine wichtige Rolle von MKP-1 bei der Entstehung von Depressionen bestätigt. Die Forscher gehen außerdem davon aus, dass die Menge des neu entdeckten Gens auch die Schwere der Krankheit regelt. Sie bezeichnen diesen Zustand als biologischen Dimmer, der die Funktion der Nervenzellen im Gehirn enorm beeinflussen kann. Das bedeutet, je mehr MKP-1 im Gehirn der Betroffenen vorhanden ist, umso stärker sind die Depressionen ausgebildet.

Wenn also dieses Gen beim Menschen ebenso ausgeschaltet werden könnte, wären sie wahrscheinlich belastbarer und würden auf Stress nicht so schnell mit Symptomen einer Depression reagieren.

Bisher war man auch in Fachkreisen der klinischen Psychologie eher der Annahme, dass Depressionen und andere psychische Krankheiten zwar eine genetische Komponente hätten, aber umweltbedingte Faktoren eine genauso starke Ursache wären. Durch die Ergebnisse der Forscher sei das Gen MKP-1 nun als mögliches Ziel für die Behandlung mit einer neuen Klasse von Medikamenten ausgemacht worden, teilte die Universität Yale mit.

Fakten zur Krankheit Depression in Deutschland:

  • In Deutschland leiden rund vier Millionen Menschen aktuell an Depressionen.
  • 25 % aller Deutschen bekommt mindestens einmal im Leben eine Depression wobei schätzungsweise nur die Hälfte überhaupt erkannt und behandelt wird.
  • Die Ausgaben des Gesundheitssytems für die Behandlung von Depressionen sind nach Herzkreislauferkrankungen die dritt höchsten.
  • Für den Staat belaufen sich die indirekten Kosten durch Produktivitätsverlust und Arbeitsausfälle auf mehrere Milliarden Euro.

Parallelwelt Internet Angst und Panik

Parallelwelt Internet Angst und Panik

Angst und Panik ist ein grosses Problem in unserer Gesellschaft, viele sind Betroffen viele schweigen darüber. Früher hat es oftmals Autoren oder Bücherschreiber getroffen, seit der EURO Umstellung und Verlust Angst auch viele Otto Normalbürger. Seit einigen Jahren beobachte ich aber auch vermehrt die Berufsgruppe die im Internet sehr aktiv sind. Oftmals sind es selbstständige die Berufs bedingt sich häufig oder ausschließlich mit dem Internet Beschäftigen und fleißig am Surfen sind. Diese Personen nehmen an Foren teil schreiben Blog Einträge und fast alles spielt sich im Internet ab. Egal ob Privat oder Beruflich. Diese Gruppe der Menschen entwickelt eine Parallelwelt im Kopf. Diese Personen steigern sich hinein sind mit dem Kopf immer in der Virtuellen Welt das Internet. Das kopfseitige abschalten fällt immer schwerer. Zwangsgedanken bestimmen das Leben, ist wieder eine Email eingegangen, wer hat wohl der Kunde geschrieben, wird der Kunde mich nun eventuell im Forum schlecht reden, ich habe die Rechnung nicht bezahlt ob schon eine Mahnung eingegangen ist. Solche Gedanken spielen sich im Kopf der ab. Was folgt sind Atemnot, Enge-Gefühl in Brust und Kehle, Herzrasen, chweiß und Schwindel wie hier beschrieben http://vogelgrippeblog.info/2010/10/atemnot-als-zeichen-von-panik/ – Eine Panikattacke und Angstattacke.

Was tun bei Panikattacken und Angstattacken ?

Ersteinmal sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Teilen Sie den Arzt nicht gleich mit das Sie eine Panikattacke dahinter vermuten sonst wird er Sie gleich zu einem Neurologen/Psychiater schicken. Psychiater sollte nun in diesem Fall nicht direkt falsch interpretiert werden. Sie sind nicht verrückt! Sollte der Hausarzt ebenfalls der Meinung sein das es eine Panikattacke oder Angstatacke war/ist wird er Sie an einen Neurologen/Psychiater überweisen. Meistens kann der Hausarzt auch einen direkt empfehlen. Wenn nicht einfach mal in Google nach Neurologen/Psychiater Stadt googeln und einfach anrufen und das Problem schildern. Wenn Sie dann einen Termin bekommen haben auf jeden Fall hingehen. Sie erzählen ihre Erlebnisse und werden sicherlich dann erst einmal ein Medikament erhalten. Das Sie entweder in Notfällen oder täglich einnehmen sollen.

Verhaltenstherapie bei Angst und Panik

Parallel dazu wird Er/Sie ihnen eine Verhaltenstherapie empfehlen. Eine Verhaltenstherapie können Sie bei einem Psychologen machen. Der unterschied zwischen einem Psychiater und Psychologen ist das der Psychiater Ihnen Medikamente verschreiben kann und der Psychologe nicht. Sie sollten auf jeden Fall die Verhaltenstherapie durchziehen, den nur so können Sie es in Griff bekommen.

Atemnot als Zeichen von Panik

Plötzliche Atemnot, Enge-Gefühl in Brust und Kehle, Herzrasen oder Schweiß und Schwindel – diese Symptome können auf eine Panikattacke hindeuten. „Die Betroffenen erleben einen Zustand einer mehr oder weniger ausgeprägten körperlichen und psychischen Alarmreaktion“, sagt Fritz Hohagen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN).

Oft steigern sich die spontanen Anfälle binnen weniger Minuten und klingen dann wieder ab. Viele Betroffene interpretieren die Symptome als organischen Störung, was die Panik weiter anfacht.

SYCREST neues Mittel gegen Angst und Panik

SYCREST, ein atypisches Antipsychotikum, erhielt am 1. September die Marktzulassung in der EU für die Behandlung von mittelstark bis stark ausgeprägten manischen Episoden im Zusammenhang mit einer Bipolar-I-Störung bei Erwachsenen. Die Marktzulassung gilt für alle 27 EU-Mitgliedstaaten.

In den USA wird Asenapin unter dem Namen SAPHRIS vermarktet. Seit dem 13. August 2009 besitzt das Arzneimittel die Zulassung der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) für die akute Behandlung von Schizophrenie bei Erwachsenen und für die akute Behandlung von manischen oder gemischten Episoden im Zusammenhang mit Bipolar-I-Störung mit oder ohne psychotische Merkmale bei Erwachsenen. Am 7. September 2010 wurden in den USA zwei zusätzliche neue Arzneimittelanwendungen (sNDA) für SAPHRIS genehmigt und die Produktindikationen damit auf die Behandlung von Schizophrenie bei Erwachsenen, als Monotherapie für die akute Behandlung von manischen oder gemischten Episoden im Zusammenhang mit einer Bipolar-I-Störung bei Erwachsenen sowie als Zweittherapie mit Lithium oder Valproat für die akute Behandlung von manischen oder gemischten Episoden im Zusammenhang mit einer Bipolar-I-Störung erweitert.

Weitere Zulassungsanträge für Asenapin wurden für andere Märkte gestellt und stehen noch aus.

Wichtige Sicherheitsinformationen

Ältere Patienten mit demenzbedingter Psychose

Bei älteren Patienten mit demenzbedingter Psychose unter Behandlung mit Antipsychotika besteht ein erhöhtes Sterberisiko. Sycrest ist nicht für die Behandlung von Patienten mit demenzbedingter Psychose zugelassen und wird für die Anwendung bei dieser speziellen Patientengruppe nicht empfohlen.

Malignes Neuroleptika-Syndrom

Unter Behandlung mit Antipsychotika, einschließlich Asenapin, ist das maligne Neuroleptika-Syndrom (MNS) aufgetreten, das durch Hyperthermie, Muskelsteifigkeit, autonome Instabilität, veränderten Bewusstseinszustand und erhöhte Serumwerte der Kreatinphosphokinase gekennzeichnet ist. Die klinischen Anzeichen umfassen außerdem Myoglobinurie (Rhabdomyolyse) und akute Niereninsuffizienz. Sollte ein Patient Anzeichen und Symptome entwickeln, die auf MNS hinweisen, ist Sycrest abzusetzen.

Krampfanfälle

In klinischen Studien sind während der Behandlung mit Asenapin gelegentlich Krampfanfälle aufgetreten. Sycrest ist daher bei Patienten mit Epilepsien in der Krankheitsgeschichte oder mit Erkrankungen, die mit Krampfanfällen einhergehen, mit Vorsicht anzuwenden.

Suizid

Die Möglichkeit von Suizidversuchen ist bei Psychosen und Bipolar-Störungen immer gegeben. Hochrisikopatienten sollten daher während der Behandlung engmaschig überwacht werden.

Orthostatische Hypotonie

Asenapin kann eine orthostatische Hypotonie und Ohnmachtsanfälle induzieren, insbesondere zu Beginn der Behandlung. Möglicherweise ist dies auf die α1-adrenergenen antagonistischen Eigenschaften des Wirkstoffs zurückzuführen. Das Risiko einer orthostatischen Hypotonie ist besonders bei älteren Patienten erhöht. In klinischen Studien traten während der Behandlung mit Sycrest gelegentlich Ohnmachtsanfälle auf. Vorsicht ist angezeigt, wenn Sycrest bei älteren Patienten und bei Patienten mit bekannter Herzkreislaufkrankheit (z. B. Herzinsuffizienz, Herzinfarkt oder Ischämie des Herzmuskels, Erregungsleitungsstörungen), zerebrovaskulärer Krankheit oder Krankheiten, die den Patienten anfälliger für niedrigen Blutdruck machen (z. B. Dehydrierung und Hypovolämie), angewendet wird.

Tardive Dyskinesie

Arzneimittel mit antagonistischer Wirkung auf den Dopaminrezeptor sind mit der Induktion einer tardiven Dyskinesie in Zusammenhang gebracht worden. Typisch hierfür sind rhythmische, unkontrollierte Bewegungen, hauptsächlich der Zunge und/oder des Gesichts. In klinischen Studien sind während der Behandlung mit Asenapin gelegentliche Fälle von tardiver Dyskinesie aufgetreten. Das Einsetzen extrapyramidaler Symptome gilt als Risikofaktor für tardive Dyskinesie. Sollten bei einem mit Sycrest behandelten Patienten Anzeichen und Symptome einer tardiven Dyskinesie auftreten, dann ist das Absetzen der Behandlung in Erwägung zu ziehen.

Hyperprolaktinämie

Bei einigen Patienten ist es unter Sycrest zu einem Anstieg des Prolaktinspiegels gekommen. Im Rahmen klinischer Studien wurde von einigen wenigen unerwünschten Reaktionen im Zusammenhang mit einem anomalen Prolaktinspiegel berichtet.

QT-Intervall

Die Anwendung von Asenapin scheint nicht mit einer klinisch relevanten QT-Verlängerung einherzugehen. Vorsicht ist aber geboten, wenn Sycrest Patienten mit bekannter Herzkreislaufkrankheit oder familiärem Auftreten einer QT-Verlängerung verschrieben wird, sowie bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Arzneimittelprodukten, die eine mögliche Verlängerung des QT-Intervalls bewirken.

Hyperglykämie und Diabetes mellitus

Während der Behandlung mit Asenapin ist es gelegentlich zu Hyperglykämie oder einer Verschlechterung einer bereits vorhandenen Diabeteserkrankung gekommen. Die Beurteilung des Zusammenhangs zwischen der Anwendung eines atypischen Antipsychotikums und Blutzuckeranomalien ist durch die Möglichkeit eines erhöhten Basisrisikos für Diabetes mellitus bei Patienten mit Schizophrenie oder Bipolar-Störung und die steigende Inzidenz von Diabetes mellitus in der allgemeinen Bevölkerung erschwert. Bei Diabetespatienten und Patienten mit Risikofaktoren hinsichtlich der Entwicklung eines Diabetes mellitus ist eine entsprechende klinische Überwachung ratsam.

Dysphagie

Eine Behandlung mit Antipsychotika wurde mit einer Dysmotilität der Speiseröhre und Aspiration in Verbindung gebracht. Bei mit Sycrest behandelten Patienten wurden gelegentlich Fälle von Dysphagie berichtet.

Regulierung der Körpertemperatur

Antipsychotika können vermutlich die Fähigkeit des Körpers zur Senkung der Körperkerntemperatur beeinflussen. Den klinischen Studien zufolge scheint Asenapin keine klinisch relevante Fehlregulierung der Körpertemperatur zu bewirken. Wird Sycrest Patienten verschrieben, die sich in Situationen begeben, die ggf. zu einem Anstieg der Körperkerntemperatur führen, z. B. anstrengender Sport, Aufenthalt in extrem heißem Klima, Einnahme begleitender Arzneimittel mit anticholinerger Wirkung oder Dehydrierung, sind entsprechende Vorsorge und Überwachung ratsam.

Patienten mit starker Beeinträchtigung der Leberfunktion

Bei Patienten mit stark beeinträchtigter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse C) ist die Asenapin-Exposition um den Faktor 7 erhöht. Die Anwendung von Sycrest bei solchen Patienten wird daher nicht empfohlen.

Parkinson-Krankheit und Demenz mit Lewy-Körperchen

Wird Antipsychotika, wie z. B. auch Sycrest, Patienten mit Parkinson-Krankheit oder Demenz mit Lewy-Körperchen (DLB) verschrieben, ist das Risiko gegenüber den Vorteilen der Behandlung abzuwägen, da bei beiden Gruppen unter Umständen ein erhöhtes Risiko für malignes Neuroleptika-Syndrom und eine verstärkte Empfindlichkeit gegenüber Antipsychotika vorliegen kann. Die verstärkte Empfindlichkeit kann sich als Verwirrung, Benommenheit, Gangunsicherheit mit häufigen Stürzen sowie mit extrapyramidalen Symptomen äußern.

Arzneimittelwechselwirkungen

Vorsicht ist geboten, wenn Asenapin in Kombination mit anderen zentral wirksamen Arzneimitteln angewendet wird. Den Patienten sollte angeraten werden, während der Einnahme von SYCREST auf den Genuss von Alkohol zu verzichten. Darüber hinaus ist auch bei gleichzeitiger Anwendung von SYCREST und Fluvoxamin (einem CYP1A2-Inhibitor) und Arzneimitteln, die sowohl Substrate als auch Inhibitoren von CYP2D6 sind (z. B. Paroxetin), Vorsicht angezeigt.

Vollständige Verschreibungsinformationen sind den Fachinformationen des Arzneimittels zu entnehmen.

Internet verstärkt Hypochondrie

Menschen, die zu eingebildeten Krankheiten neigen, werden durch Internetseiten oft weiter verunsichert. „Hier gibt es viele Informationen, die völlig ungefiltert auf den Patienten einstürmen und vor allem auf ängstliche und unsichere Menschen sehr suggestiv wirken“, sagte Christian Albus von der Universitätsklinik Köln.

Das Netz lade geradezu dazu ein, ein Hypochonder zu werden. Etwa fünf bis zehn Prozent aller Patienten in ärztlichen Praxen sind seinen Schätzungen zufolge Hypochonder.

Das Gesetz der Anziehung (engl. The Law of Attraction)

Das Gesetz der Anziehung ist ein uraltes Gesetz.

Es besagt „Gleiches zieht Gleiches an“.

Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Quantenphysik zeigen, dass alles eine Frequenz aussendet. Dies kann mit einem Magneten verlichen werden. Ein Magnet zieht einen Körper magnetisch an oder stoßt ihn ab. Der Magnet wird von seinem Magnetfeld ständig durchströmt. Somit zieht jeder Mensch ständig – ob es ihm bewusst ist oder nicht – alles in seiner Umgebung an.

Jeder Gedanke, jedes Gefühl oder jedes Wort sendet also eine bestimmte Frequenz aus. Mit dieser Schwingung werden Gegebenheiten, Situationen oder Gegenstände das Leben gezogen, die der gesendeten Frequenz entsprechen. Wenn Sie mit Ihren derzeitigen Lebensumständen unzufrieden sind, können Sie sie sofort ändern. Wie? Indem Sie Ihre Schwingung ändern.

Mit diesem Wissen hat JEDER Mensch die Möglichkeit sein Leben auf die Art und Weise zu leben, wie er es wünscht. Alles ist jederzeit möglich! Egal in welcher Situation Sie sich derzeit befinden, Sie haben die Macht, alles zu verändern und ein Leben in Fülle, in Reichtum, in Freude, in Gesundheit … zu leben.

Auf dieser Website werde ich wichtige Themen aufgreifen und wertvolle Tipps geben, die Ihnen helfen sollen, Ihre Wünsche zu erreichen. Ich wünsche Ihnen viel Freude damit!

Passionsblume und Kava lösen Angstzustände

Eine neue Studie zeigt, dass Johanniskraut nutzlos, Passionsblume und Kava hingegen sehr gut gegen Angstzustände wirken. Die richtige Dosis kennt man aber noch nicht.

Johanniskraut-Präparate helfen nicht gegen Angstzustände. Eine Übersichtsstudie deutet darauf hin, dass das Pflanzenmittel ebenso wirkungslos ist wie Magnesiumsupplemente. Wirksam sind demnach dagegen Mittel, die Passionsblume, die Pfefferart Kava oder eine Kombination der Aminosäuren L-Lysin und L-Arginin enthalten.

Die Forscher der Stiftung Global Neurosciences Initiative Foundation in Los Angeles prüften 24 Studien mit insgesamt mehr als 2000 Teilnehmern. Die drei als wirksam eingestuften Präparate haben demnach nur schwache Nebenwirkungen. Allerdings müsse für alle Mittel noch die beste Dosis gefunden werden, schreiben die Forscher im „Nutrition Journal“.

Angst Psychopharmaka absetzen

Bei der Absicht Psychopharmaka abzusetzen sollten Sie sehr sehr langsam vorgehen. Da es sehr viele Erfahrungsberichte gibt und viele dann immer sagen das die alten Symptome wiederkommen sobald angefangen wird Tabletten leicht abzusetzen, leicht abzusetzen bedeutet z.B. auch von 20mg auf 10mg einfach zu halbieren. Je nach Tabletten kann dies fatale folgen haben. Ein Beispiel:

Sie sollen 20mg einer Tablette am Tag einnehmen, Sie fangen an erst nur die Hälfte einzunehmen also 10mg und nach einer Woche gehen Sie hoch auf 20mg. Das ist okay. Aber das absetzen darf nicht so vollzogen werden. Wenn die Gesamtdosis einer Tablette bei 20mg liegt, dann lassen Sie sich vom Arzt die gleichen Tabletten verschreiben nur in der kleinsten Dosis. Dann werden Sie 10mg, 5mg oder gar 2,5mg bekommen. Das ist gut den zum abklingen ist es gut desto kleiner die Dosis ist, desto weniger wird Ihr Körper davon mitbekommen und desto weniger werden Sie alte Symptome wiedersehen. Zur Not teilen Sie die einzelnen Tabletten noch kleiner. Damit die Dosis so gering wie möglich ist.

Auf wenn Sie am Anfang innerhalb einer Woche um das doppelte an Dosis angestiegen sind sollte eine langsame Ausschleichung 6 bis 8 Wochen dauern. Angenommen Sie haben mit 10mg angefangen und nach einer woche sind Sie auf 20mg hochgestiegen und nehmen über Monate hinweg 20mg kann. Dann sollten Sie immer 0,25mg in der Woche reduzieren um es ausschleichen zu lassen, schleichen bedeutet langsam sehr langsam. 2,5mg mal 8 Wochen wären 20mg. Somit hätten Sie 20mg in 8 Wochen abgesetzt. Sobald Sie alte Erscheinungsbilder wieder sehen wie Angst und Panik steigern Sie es um 2,5mg wieder und erhalten Sie es dann 5 Tage bei. Dann können Sie wieder anfangen zu reduzieren wenn die abgesetzten 2,5mg zu hoch sind dann arbeiten Sie mit noch weniger wie 2mg oder 1mg Schritten.

Sollten Sie fragen dazu haben können Sie gerne ein Kommentar hinterlassen.

Angst und Panikattacken

Sich über Angst informieren: Wenn Sie diese Zeilen lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Mittlerweile gibt es zahlreiche ausgezeichnete Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Legen Sie sich vor allem ein Buch zu, das konkrete Übungsprogramme enthält. Empfehlungen enthalten Sie von Ihrem Arzt, der Ihnen vielleicht sogar eine geeignete Broschüre mit auf den Weg geben kann.

Angst als normal akzeptieren: Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck menschlicher Entwicklung und treten regelmäßig auf, wenn man sich auf Neues einläßt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste gleichsam außer Kontrolle geraten („Überreaktion“), werden sie für das Nervensystem zum Streß und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich immer auf Situationen, die in Wirklichkeit überhaupt nicht gefährlich sind. Angst ist somit eine „richtige Reaktion“, leider nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort.

Krankheitssymptome als körperlichen Ausdruck von Angst verstehen: Schon die Umgangssprache zeigt, wie massiv sich Angst in körperlichen Symptomen äußern kann („Er zittert vor Angst“ „Vor Angst bricht ihr der Schweiß aus.“ „Die Angst raubt ihm den Schlaf“ „Vor Schreck rutschte ihm das Herz in die Hose“ „Ihm wurde schwindelig und übel vor Angst“ „Vor Angst bekam sie weiche Knie, war sie wie gelähmt, blieb ihr die Luft weg, bekam sie Beklemmungen“ „Er hatte Schiß“ „Ihr sitzt die Angst im Nacken“ „Vor Angst versagte ihr die Stimme“). Wer diese Zusammenhänge nicht wahrhaben will, und sich wegen „Nervosität“, „unklarer Schweißausbrüche“, „Schlafstörungen“, „Herzbeschwerden“, „Schwindel“, „Gliederschwäche“ („allgemeiner Kraftlosigkeit und Erschöpfung“), Kopfschmerzen bzw. Nackenverspannungen, Sprechproblemen, Luftnot oder Durchfall behandeln läßt, setzt an der Folge und nicht an der Ursache an. Gleichzeitig beginnt möglicherweise eine lange und unerfreuliche Krankheitskarriere. Lassen Sie sich daher einmal von ihrem Hausarzt gründlich untersuchen. Wenn er ihnen „beste körperliche Gesundheit“ bescheinigt, sollten Sie akzeptieren, daß Sie vor allem unter Angst leiden. Interpretieren Sie Ihre körperlichen Symptome dann als Angstsignale. In aller Regel beruhen sie auf einem vorübergehenden Anstieg der „Streßhormone“ (Adrenalin) im Blut. Versteifen Sie sich nicht darauf, nur die Symptome zu beseitigen. Das macht wenig Sinn. Schließlich kann man einen Brand ja auch nicht dadurch löschen, daß man lediglich die Alarmsirene ausstellt.

Angst zulassen und trotzdem handeln (= Hilflosigkeit überwinden): Lassen Sie Angst und Panik zu. Bekämpfen Sie diese nicht, sondern lassen Sie die Angst sich austoben (wie ein trotziges Kind). Nutzen Sie Ihre Energien lieber dazu, dennoch zu handeln, indem Sie sich auf die Angst erregende Situation immer wieder bewußt und gewollt einlassen. Überzeugen Sie sich so davon, daß die von Ihnen möglicherweise phantasierten Katastrophen nicht eintreten, sondern daß vielmehr das Gegenteil der Fall ist: Von Mal zu Mal schrumpft die Angst, während Ihr Selbstvertrauen wächst.

Sich Ängsten auszusetzen: Angst kann man sich nicht ausreden, ihr muß standgehalten werden. Im Endeffekt bereitet es weniger Schrecken, Ängste zu überwinden, als sie auf Dauer mit sich herumzuschleppen und so dauernd unter dem Gefühl der Hilflosigkeit zu leiden. Wer sich seinen Ängsten stellt, spürt anschließend erneut seine Energie und wird im Handeln und Entscheiden zunehmend freier. Jedesmal wenn man sich erfolgreich auf ein Risiko einläßt, erweitert sich der eigene Handlungsspielraum. Wer dagegen aus ängstigenden Situation flieht, wird beim nächsten Mal nur noch größere Angst haben. Ausweichen beendet die Angst zwar sofort, nur erfährt man dabei nicht, wie wenig gefährlich die Situation in Wirklichkeit ist. Nicht zuletzt nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, daß sich die Angst auf immer größere Bereiche ausdehnt.

Angsttraining sofort beginnen: Viele Menschen mit Angst finden immer einen Grund, das Angsttraining aufzuschieben. Am meisten verbreitet sind Ausreden vom Typ „Sobald es mir in dieser oder jener Hinsicht besser geht, werde ich….“ Nur wartet man mit einer solchen Einstellung endlos und versucht, das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen. Nicht wenn es einem besser geht, lohnt das Training. Vielmehr legt man los, damit dadurch die Besserung eintritt. Ängste sind wie Wunden: Sie heilen um so erfolgreicher, je schneller sie versorgt werden. „Wunderheilungen“ sind auch bei Ängsten nach wie vor selten. Halten Sie sich an das Sprichwort: „Es ist besser, sofort eine Kerze anzuzünden, als ständig über die Dunkelheit zu klagen.“

Trainingsaufgaben genau beschreiben: Wenn Sie sich nur allgemein vornehmen „mehr Spaziergehen“ werden Sie möglicherweise kaum etwas unternehmen und vom langsamen Behandlungsfortschritt enttäuscht sein. Legen Sie Ihre Übungsziele daher so konkret wie möglich fest. Beispiel: Ich werde heute morgen um 11 Uhr alleine mit der Straßenbahn (Linie 3) von der Station Grüngürtel bis zur Station Alter Markt fahren.

Täglich möglichst eine Stunde üben: Viele Menschen mit Angst finden immer wieder einen Grund, der sie davon abhält, konsequent ihre Angst durch Üben zu verringern.. Möglicherweise leiden Sie noch nicht genug, um endlich anzufangen und dem Angsttraining für eine gewisse Zeit genügend Raum im Leben zu geben. Dabei läßt sich krankhafte Angst im Rahmen eines „Intensivkurses“ (insbesondere in Form der „Reizüberflutung“) meist schon innerhalb kurzer Zeit erfolgreich verringern. Manche Menschen bevorzugen aber auch lieber das Prinzip der kleinen Schritte. Wichtig ist, daß jede Übung mit einem ausreichenden Maß an Angst verbunden ist. Sonst ist sie wirkungslos. Seien Sie erfinderisch und lassen Sie sich durch Selbsthilfebücher inspirieren. Ein Beispiel für sinnvolle Zwischenziele lautet: 1. Schritt: Ich gehe zunächst zur Straßenbahnhaltestelle und warte dort, ohne einzusteigen. 2. Schritt: Ich mache mit einer Bekannten eine Straßenbahnfahrt von 3 Haltestellen. 3. Schritt: Ich fahre allein, aber noch nicht zur Hauptverkehrszeit, sondern am Vormittag. 4. Schritt: Ich fahre in der Hauptverkehrszeit mit meiner Bekannten, die sich dann aber entfernt von mir hinsetzt.

Angsttagebuch führen: Ein solches Tagebuch hilft, den Zusammenhang zwischen Ängsten und ihren Auslösern zu erkennen (wie äußere Anlässe und innere Stimmen), die Fortschritte zu dokumentieren, eine mögliche Arzneimittelbehandlung zu steuern und andere Helfer (z.B. Ärzte) optimal zu informieren. Ein mögliches Raster sieht beispielsweise Raum für folgende Notizen vor: 1. Zeitpunkt, 2. auslösende Situation, 3. Intensität der Panik/Angst, 4. Die mit der Angst einhergehenden eigenen (meist negativen Gedanken), 5. die Folgehandlung (z.B. Flucht). Manche Arzneimittelfirmen wie Pharmacia & Upjohn stellen „Angsttagebücher“ kostenlos zur Verfügung. Protokollieren Sie darin auch Ihre Übungsziele und Ihre Trainingserfolge.

Geduld bewahren: Viele Ängste haben sich im Laufe von Jahren, manchmal sogar des ganzen Lebens festgesetzt. Deshalb braucht es auch seine Zeit, angstfreieres Verhalten wieder zu erlernen.

Sich von „Rückschlägen“ ermutigen lassen: Kein Angsttraining verläuft reibungslos, zumal jeder Mensch „gute“ und „schlechte“ Tage hat. Seien Sie stolz darauf, wenn Sie zumindest nach dem chinesischen Sprichwort gehandelt haben „Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“. Indem Sie die Übung so schnell wie möglich wiederholen (also spätestens am nächsten Tag), überwinden sie sog. Rückschläge am besten.

Schluß mit endlosen Angstgesprächen: Verzichten Sie darauf, mit denselben Personen immer wieder endlos lange Gespräche über Ihre Ängste zu führen. Sprechen Sie diese kurz an und wechseln Sie dann das Thema. Anderenfalls steigern Sie sich nur selbst unnötig wieder in Angst besetzte Vorstellungen hinein. Außerdem kommt der Zeitpunkt, in dem ihre Bekannten von „Angstgesprächen“ die Nase voll haben. Überraschen Sie Ihre Umwelt, indem Sie spontan und von vornherein andere Themen ansprechen.

Sich den „Teufelskreis“ bewußt machen: Angst- und Panikstörungen beginnen im allgemeinen damit, daß ein äußeres Ereignis Angst und damit zusammenhängende körperliche Reaktionen auslöst. Zu einer Fehlentwicklung kommt es jedoch erst dann, wenn sich im weiteren die Aufmerksamkeit immer mehr auf den Körper richtet. Die gesteigerte Selbstbeobachtung hat nämlich meist zur Folge, daß jedes Symptom überbewertet wird, was nur die Angst steigert und weitere Symptome fördert. Diesen Teufelskreis kann man verlassen, indem man sich bewußt macht, wie man Ängste durch Selbstbeobachtung schürt und wie man es in der Hand hat, sie aktiv auszulösen (durch verstärktes Atmen, Selbstmessung des Pulses). Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich abzulenken und damit die Angst gar nicht erst wachsen zu lassen (Vorschläge: Zeitung lesen während einer ängstigenden U-Bahn-Fahrt, andere Menschen beobachten).

Krankmachende Gedanken entlarven („Positiv denken“): „Angst-Kranke“ haben wie alle Menschen „automatische“ Gedanken, die sich in bestimmten Situationen ungewollt melden bzw. aufdrängen. Bei „Angst-Kranken“ sind diese Gedanken jedoch überwiegend negativ. Beispiele sind: „Ich werde noch verrückt“ „Ich bekomme das nicht in den Griff“ „Ich halte das nicht mehr aus“ „Ich schaffe das nicht“. Wer so denkt, sägt selbst auf dem Ast, auf dem er sitzt. Man kapituliert gleichsam von vornherein. Ohne die Dinge zu verdrehen oder auf den Kopf zu stellen, ist es meist möglich, den gleichen Sachverhalt auch positiv zu kommentieren („Ich habe das bisher immer ausgehalten“ „Angst ist nicht gefährlich – nur unangenehm“). Mit diesem Vorgehen motiviert man sich, Lösungen zu entwickeln und zu erproben.

Negative durch positive Phantasien ersetzen: Angstreaktionen gehen häufig mit furchterregenden Phantasievorstellungen (insbesondere von Gefahrensituationen) einher. Entwickeln Sie alternative „beruhigende“ oder „ablenkende“ Vorstellungen (etwa Gedanken an schöne Urlaube) und rufen Sie sich diese in Erinnerung, sobald Sie Angst verspüren. Machen Sie sich klar, daß Sie sich viele Katastrophengedanken selbst einreden.

Körperlich betätigen, insbesondere Sport treiben: Aus Angst vor gesundheitlichen Problemen (Herzrasen, Luftnot) scheuen viele ängstliche Menschen zunehmend körperliche Anstrengungen. Indem Sie sich wieder vermehrt bewegen und vor allem Sport treiben (Treppen steigen, Joggen, auf dem Heimfahrrad trainieren), können Sie sich selbst davon überzeugen, wie leistungsfähig ihr Körper ist. So verringern Sie auch rasch Ihre körperbezogenen Ängste.

Gesünder leben: Nehmen Sie weniger Koffein zu sich (Kaffee, Tee, Cola, andere Aufputschmittel), da Koffein den Körper unnötig „in Aufregung versetzt“, die dann ihrerseits wieder Angst macht. Ähnliches gilt für das Rauchen, das den Sauerstofftransport im Körper erschwert und damit „Luftnot“ fördert. Verzichten Sie auf Alkohol und andere Suchtmitteln, da deren „Angst verringernde“ Wirkung nur vorübergehend ist und durch Folgen und Nebenwirkungen meist teuer erkauft wird. Erlernen Sie eine Entspannungstechnik (z.B. progressive Muskelrelaxation), mit deren Hilfe Sie Ihre eigene Erregtheit soweit verringern können, daß die Schwelle zur Panik nicht mehr erreicht wird. Lernen Sie, gesund zu atmen (durch die Nase, Bauchatmung, Atemrhythmus mit längerer Aus- als Einatmung).

Medikamente nur mit ärztlichem Rat: Menschen mit Angst „klammern sich oft an jeden Strohhalm“. Dankbar greifen sie auch medikamentöse Hilfen auf. Da wirksame Arzneimittel immer auch Nebenwirkungen haben, sollte dies nie unkritisch erfolgen. Fragen Sie deshalb bitte immer einen Arzt um Rat. Verzichten Sie insbesondere darauf, eigenmächtig die ärztlich empfohlene Dosierung zu ändern oder Medikamente auf eigene Verantwortung „auszuprobieren“, die einer anderen Person verordnet wurden. Geben auch Sie umgekehrt Ihre Arzneimittel nie weiter!

Beruhigungsmittel nur auf Zeit: Beruhigungsmittel lindern Symptome, verhelfen Ihnen aber nicht zu einem besseren Umgang mit Ihrer Angst. Für Menschen, die vor lauter Angst schon nicht mehr das Haus verlassen, können Sie sehr sinnvoll sein. Mitunter wird es ihnen durch ein solches Arzneimittel erst wieder möglich, sich überhaupt in eine fachliche Behandlung zu begeben und mit dem Angsttraining zu beginnen. Bei einer Angst- bzw. Panikstörung sind Beruhigungsmittel jedoch niemals eine Dauerlösung.

Für sich selbst Verantwortung übernehmen: Menschen mit großen Ängsten, fühlen sich oft als „Opfer“ der Umstände und trauen sich mitunter manches nur noch in Begleitung anderer zu. Ständig schreibt ihnen eine innere Stimme vor, was sie besser unterlassen sollten, indem sie auf drohende Katastrophen hinweist. So entstehen immer wieder Situationen, die sich auszeichnen durch Ärger, Streit, Schuldzuweisungen, Selbstmitleid, Neid, Hilflosigkeit, Ungeduld, Erschöpfung, Wunsch nach Kontrolle, zwanghaftes Verhalten, Suchtverhalten, Nörgelei, Enttäuschung und Eifersucht. Aus dieser Falle befreit man sich am besten, indem man vom „Opfer“ zum „Täter“ wird, vor sich selbst anerkennt, daß man für alle diese Situationen Verantwortung trägt und künftig auch dementsprechend handelt.

Selbstwertgefühl stärken: Wer lange Zeit unter starker Angst leidet, wird meist immer unzufriedener mit sich selbst und erlebt sich schließlich als „Versager“. Oft stellt sich auch noch eine „Depression“ ein. Diesen Teufelskreis verläßt man am besten, indem man sich Schritt für Schritt von seinen eigenen Fähigkeiten wieder überzeugt. Dabei zählt selbst der kleinste Fortschritt als Erfolg! Beispiel: „Ich versage nicht, wenn ich etwas nicht schaffe, vielmehr ist es eine phantastische Leistung, weil ich es immerhin versucht habe.“ Besonders bewährt hat sich ein Selbstbehauptungstraining, bei dem man lernt, „nein“ zu sagen, Wünsche zu äußern und sich selbst anzunehmen. Dabei erlernt man, wie man mit anderen konstruktiv spricht (indem man z.B. auf Abwertungen verzichtet) und Kritik übt (indem man sie in Wunschform mitteilt).

Zwänge ablegen: Machen Sie sich bewußt, welche Verhaltensweisen bei Ihnen schon „zwanghaft“ sind. Von einem Zwang spricht man, wenn es Ihnen nur unter Angst oder mit körperlichen Symptomen der Angst gelingt, ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen. Schon an dieser Reaktion erkennen Sie, welchem Zweck der Zwang dient: Meist soll er die Angst unter Kontrolle halten (beispielsweise indem man immer wieder überprüft, ob eine Tür verschlossen oder der Gashahn abgedreht ist, indem man nur dann zur Ruhe findet, wenn alles seine genaue Ordnung hat). Zwängen begegnet man ähnlich wie der Angst: Man unterläßt das zwanghafte Verhalten und überzeugt sich so, daß es zu keiner Katastrophe kommt.

Grundvertrauen entwickeln: Der ständige Zweifel von „Angst-Kranken“ an der Verläßlichkeit des eigenen Körpers und der eigenen Person führt dazu, daß man schließlich nichts und niemandem mehr vertraut. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Sicherheit. Grundvertrauen stellt sich am schnellsten ein, wenn man dem Körper die Chance einräumt, sich in ängstigenden Situationen zu bewähren. Halten Sie sich notfalls vor Augen, daß es kaum etwas gibt, mit dem Sie notfalls nicht fertig werden können.