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Bakterielle Vaginose

Fast 40 Prozent aller Scheideninfektionen im geschlechtsreifen Alter rühren von Bakterien, insbesondere von der Mikrobe Gardnerella vaginalis. Diese Keime gehören zwar zu den gewöhnlichen Bewohnern der Vagina. Sobald aber das Gleichgewicht der Mikrobenflora aus dem Gleichgewicht gerät, kann Gardnerella vaginalis Unheil stiften: Nach einigen Tagen beginnt es im Intimbereich zu brennen und zu jucken. Die Scheide nässt. Viele Frauen registrieren einen stärkeren, fischartig riechenden Ausfluss. Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt. Daher wird selbst bei Verdacht auf bakterielle Vaginose diese vorsorglich mit Antibiotika behandelt. Übrigens: An Männern gehen die Bakterien spurlos vorüber. Sie übertragen aber die Keime beim Geschlechtsverkehr.