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Gesundheit: Brustimplantate-Hersteller gegen Kaution wieder frei

Nach einer vorübergehenden Festnahme am Donnerstag ordnete die zuständige Strafverfolgungsbehörde in Marseille zudem strenge Auflagen gegen den 72-Jährigen an. Will Mas nicht in Untersuchungshaft kommen, muss er eine Kaution in Höhe von 100 000 Euro zahlen und seinen Pass abgeben. Reisen ins Ausland und Kontakte zu ehemaligen Mitarbeitern sind ihm bis auf weiteres verboten.

Betroffene Frauen und Vertreter zeigten sich mit dem Vorgehen der Justiz am Freitag zufrieden. «Das ist eine große Erleichterung», erklärte der Anwalt einer französischen Opfervereinigung am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. «Es bleibt zu hoffen, dass er die Höchststrafe bekommt», kommentierte eine Geschädigte auf ihrer Internetseite. Das Anklageverfahren sei ein guter Anfang.


Neben Mas wurde am Freitag auch gegen den früheren Vorstandschef des seit Frühjahr 2010 insolventen Silikonkissen-Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) ein Anklageverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Der Verdacht der fahrlässigen Tötung hat sich bislang noch nicht erhärtet. Auch in dieser Richtung wird ermittelt.

Das Verfahren gegen Mas läuft, seitdem in Frankreich Krebserkrankungen von Frauen mit PIP-Implantaten bekannt geworden waren. Nach jüngsten Angaben der Aufsichtsbehörde Afssaps wurden 20 Fälle registriert. Die Afssaps betont allerdings, dass bislang kein Zusammenhang zwischen Tumorentstehung und den vermutlich leicht platzenden Billig-Implantaten bewiesen sei.

In einer beispiellosen Aktion hatte die Regierung in Paris im Dezember dennoch 30 000 französischen Frauen eine vorsorgliche Entfernung ihrer PIP-Brustimplantate empfohlen – die deutschen Behörden folgten wenig später. Weltweit sollen mehr als 300 000 Frauen minderwertige Silikonkissen des Herstellers tragen.

Jean-Claude Mas hat über seinen Anwalt bereits zugegeben, aus Kostengründen für die Produktion von Brustimplantaten nicht zugelassenes Silikon verwendet zu haben. Der Unternehmer bestreitet allerdings, dass von dem Kunststoff eine Gesundheitsgefährdung ausgehen könnte.

Um mögliches Beweismaterial zu sichern, hatten Fahnder am Donnerstag auch die luxuriöse Villa von Mas’ Lebensgefährtin in Six-Fours-les-Plages im Süden Frankreichs durchsucht. Dort hatte sich der 72-Jährige zuletzt aufgehalten. Die genauen Vermögensverhältnisse des Beschuldigten sind unklar. Seit vergangener Woche liegt auch eine Anzeige wegen Insolvenzbetrugs und Geldwäsche gegen Mas vor.

Am Donnerstag hatte Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seine Warnung erweitert. Betroffen seien auch Frauen, denen Implantate mit dem Namen «TiBREEZE» eingesetzt worden seien, teilte das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen mit.

Die «TiBREEZE»-Implantate seien unter Verwendung von PIP-Komponenten hergestellt worden, erläuterte das Düsseldorfer Ministerium. Nach Informationen des Bundesinstituts seien die Implantate von September 2003 bis August 2004 vertrieben und auch von einigen Krankenhäusern und Praxen in Nordrhein-Westfalen bezogen worden. (dpa)

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Gesundheit: Kinderwunsch erfüllen: Tricks zum Schwangerwerden

Paare, die sich ein Kind wünschen, bekommen oft alle möglichen Tipps zu hören. Nicht alle sind seriös, manche sind reine Legenden. Sich mit dem Thema gesunde Ernährung zu beschäftigen, kann jedenfalls nicht schaden – und Bewegung auch nicht.

«Es gibt keine evidenzbasierten Studien, die beweisen, dass bestimmte Lebensmittel die Fruchtbarkeit von Frauen erhöhen können», versichert Werner Harlfinger vom Berufsverband der Frauenärzte. Trotzdem sei es wichtig, dass Frauen mit Kinderwunsch auf ihre Ernährung achten. Allgemein sei es für stark übergewichtige Frauen deutlich schwieriger, schwanger zu werden. Eine Abmagerungskur sollten Frauen mit Kinderwunsch aber nicht machen. Denn während einer Diät fehlen dem Körper häufig Nährstoffe. «Allzu dünn ist auch nicht gut. Der Körper einer Frau mit solcher Statur weiß, dass sie nicht schwanger werden sollte.» Denn Mangelerscheinungen durch Untergewicht können den Stoffwechsel beeinflussen und den Eisprung verhindern.

Schon ab dem Zeitpunkt, an dem die Entscheidung für ein Kind fällt, sei es gut, Folsäure zu sich zu nehmen. Mangelt es dem Körper einer werdenden Mutter daran, kann sich das Nervensystem des Fötus nicht gesund entwickeln. Während der Schwangerschaft steige der Bedarf so stark, dass eine gesunde Ernährung kaum ausreiche. Harlfinger empfiehlt daher, Folsäurepräparate schon vorher einzunehmen. Es sei möglich, dass der Körper sich so eher für die Schwangerschaft bereit fühlt.

Auch für Männer gilt: «Sie sollten in erster Linie auf ausgewogene Ernährung und körperliche Bewegung achten», erklärt Prof. Frank Sommer vom Institut für Männergesundheit der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. Als speziellen Ernährungstipp empfiehlt er die Aminosäure Arginin. «Sie ist sehr wichtig für viele Prozesse in Hoden und Penis und kann positiv auf Dynamik und Fitness der Spermien wirken.»

Getreideprodukte, Sojabohnen und Nüsse enthalten viel Arginin. Eine positive Wirkung habe außerdem Zink: Das Spurenelement mache Spermien widerstandsfähiger. Es ist in Hülsenfrüchten, aber auch Äpfeln und Bananen reichlich vorhanden.

Sport sei sehr zu empfehlen, wenn er nicht übertrieben werde. «Wer brutal Ausdauersport betreibt, bewirkt das Gegenteil und schadet der Fruchtbarkeit eher.» Denn durch ein sehr hohes Trainingspensum können die Hormone durcheinandergeraten. «Dass Rauchen und Alkohol schädlich sind, sollte sowieso klar sein», sagt Sommer. Allerdings sei zu beachten, dass die Produktion von Spermien drei Monate dauert. Selbst wer alles beherzigt, sollte nicht sofort mit Ergebnissen rechnen.

Neben körperlichen Voraussetzungen sei auch eine mentale Bereitschaft von Frau und Mann sehr wichtig. «Ein Paar mit Kinderwunsch muss sich darauf einstellen, dass das Thema eine beherrschende Rolle spielen wird», warnt Tewes Wischmann vom Institut für Medizinische Psychologie der Universitätsklinik Heidelberg. Ganz besonders, wenn der Wunsch nicht sofort erfüllt werde, könne es den Alltag dominieren. «Dem Kinderwunsch Raum geben, diesen aber begrenzen», lautet Wischmanns Empfehlung.

Eine Beeinträchtigung der Sexualität sei meist vorübergehend und die Sache wert. Manche Menschen hätten zwar ein Problem mit dem Beischlaf nach Termin. «Geschlechtsverkehr muss ja nicht immer super-romantisch sein», sagt der Diplompsychologe. Er empfiehlt, klar zu trennen zwischen Sex zur Fortpflanzung und der Lust aufeinander, für die natürlich auch Zeit bleiben müsse. «Um Gottes Willen sollten Paare nicht nur Sex haben, wenn die Frau ihren Eisprung hat. Sich aufsparen erhöht die Chancen nämlich nicht», ergänzt Harlfinger. (dpa)

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Gesundheit: Infektionswelle in Uniklinik fordert drei Menschenleben

„Nicht der Erreger an sich, aber die Häufung der Fälle ist auffällig“, sagte der Direktor der Infektiologie, Hans-Georg Kräusslich, bei einer Pressekonferenz. Seit Anfang des Jahres hätten sich insgesamt 19 Patienten auf drei Krebsstationen mit dem normalerweise harmlosen Erreger angesteckt.

Noch sei unklar, ob das Erkältungsvirus für den Tod der drei Patienten – einer 67 Jahre alten Frau sowie zwei 42 und 56 Jahre alten Männern – „ursächlich“ ist. Das Virus habe jedenfalls zum tödlichen Ausgang beigetragen, sagte der Leiter der Inneren Medizin und Onkologie, Anthony Ho. Auf den betroffenen Stationen werden überwiegend Menschen mit verschiedenen Formen von Blutkrebs behandelt.

Auf der Intensivstation für Neugeborene im Elbeklinikum Stade wurden unterdessen multiresistente Keime nachgewiesen. Sechs Babys seien mit einer gegen mehrere Antibiotika resistenten Variante des Darmbakteriums E. coli besiedelt, sagte der Geschäftsführer des Krankenhauses, Siegfried Ristau. Keines der Kinder sei erkrankt, die betroffenen Babys wurden isoliert. Ein Screening bei Patienten, Personal und Eltern laufe. Im vergangenen Jahr waren drei Frühchen im Klinikum Bremen-Mitte an Infektionen mit multiresistenten Bakterien gestorben.

Zu den Virus-Infektionen in Heidelberg erklärte Kräusslich: „Um Infektionsquelle und Infektionsweg zu ermitteln, müssen wir gemeinsam mit externen Experten in alle Richtungen denken“. Das zuständige Gesundheitsamt sowie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin wurden informiert und Experten von dort angefordert. Außerdem sei eine Task-Force gebildet worden, um der Infektionsquelle auf die Spur zu kommen. Mit ersten Ergebnissen rechnet die Uniklinik in einigen Wochen.

Bislang ist unklar, wie es zu den Ansteckungen kommen konnte. Zwei der Infizierten seien inzwischen entlassen worden, zwei weitere Patienten erregerfrei. Die verbliebenen Patienten, die das Virus noch in sich tragen, bleiben bis auf weiteres isoliert. Rund 100 Mitarbeiter und rund 100 Patienten seien auf das Virus getestet worden, hieß es. Lediglich bei einem Mitarbeiter sei das RS-Virus nachgewiesen worden. Er sei derzeit nicht im Dienst.

Am Dienstag soll ein weiteres Screening stattfinden. Die Klinik ordnete zudem Hygienemaßnahmen an. Die Mitarbeiter müssen unter anderem Mundschutz und Schutzkleidung tragen. Seit dem 17. Januar habe sich niemand mehr neu infiziert, hieß es. Die Infektionswelle scheine gestoppt zu sein.

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Gesundheit: Ärzte sagen Klinikstreik endgültig ab

Die Große Tarifkommission stimmte am Samstag in Berlin Eckpunkten zu, die der MB mit den kommunalen Arbeitgebern ausgehandelt hatte.

Demnach bekommen die Ärzte 2,9 Prozent mehr Gehalt und eine Einmalzahlung von 440 Euro. MB-Chef Rudolf Henke sagte: „Das ist ein schwieriger und teilweise auch schmerzhafter Kompromiss.“ Aber in der Gesamtabwägung würden die positiven Seiten überwiegen. Ursprünglich hatten die Ärzte einen Streik ab 26. Januar beschlossen.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hatte wegen des erwarteten Tarifabschlusses sofortige Finanzhilfen von der Politik gefordert und vor einem massiven Jobabbau gewarnt. Die Gremien der Gegenseite, der kommunalen Arbeitgeber, wollen an diesem Montag über den Kompromiss entscheiden. Eine Zustimmung gilt aber als sicher.

Ursprünglich hatte die Gewerkschaft 6 Prozent mehr Gehalt für die bis zu 50 000 Mediziner gefordert. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) bot 1,48 Prozent an. Die nun ausgehandelte neue Entgelttabelle hat nach Angaben des Marburger Bundes eine Laufzeit vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012.

Henke bedauerte allerdings, dass es keine großen Verbesserungen bei den Bereitschaftsdiensten der Ärzte gebe. Die Ärztegewerkschaft hatte eine bessere Bezahlung sowie eine Reduzierung dieser Dienste auf maximal vier pro Arzt und Monat gefordert. Herausgekommen sei nun, dass für den Bereitschaftsdienst ab der 97. Stunde im Monat ein Zuschlag von fünf Prozent gezahlt werde, sagte Henke.

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Gesundheit: Deutsches Trinkwasser «Sehr Gut» – n

Donnerstag 19. 01. 2012, 11:59 Uhr

Berlin – Ein Glas Wasser aus dem Hahn könne bedenkenlos getrunken werden, teilt das Umweltbundesamt (UBA) mit. Es hat Trinkwasser aus deutschen Wasserwerken getestet. Ergebnis: Es ist fast immer einwandfrei.

Deutsches Trinkwasser hat die Note «Sehr Gut» bekommen. Das zeigt der aktuelle Bericht zur Trinkwasserqualität des Bundesgesundheitsministeriums und des Umweltbundesamtes (UBA). Grenzwertüberschreitungen seien bei allen größeren Wasserwerken die Ausnahme. Im Grundwasser trete zum Beispiel Nitrat in teils hohen Konzentrationen auf. Im Trinkwasser würden die Grenzwerte aber nicht mehr überschritten. Auch bei fast allen mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen würden die strengen rechtlichen Vorgaben zu mehr als 99 Prozent eingehalten.

Der Bericht wertete die Jahre 2008 bis 2010 aus. Er basiert auf den Meldungen der Bundesländer. 99 Prozent aller Trinkwasserproben aus dem Wasserhahn seien demnach nicht zu beanstanden gewesen, teilte das UBA mit. Allerdings sei es – je nach Region – bei ein bis drei Prozent der Messungen in Wasserwerken oder dem Rohrnetz zu Überschreitungen von Grenzwerten gekommen. Sie seien Ausnahmen und gingen auf einzelne Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln zurück oder hätten coliforme Bakterien betroffen.

UBA-Präsident Jochen Flasbarth betonte: «Trinkwasser in Deutschland kann man ohne Bedenken zu sich nehmen. Die qualitativen Eigenschaften bekommen nach wie vor ausschließlich Bestnoten.» Als Lebensmittel Nummer eins müsse Trinkwasser hohen Anforderungen genügen. Die Trinkwasserverordnung gibt diese verbindlich vor. Es dürfen zum Beispiel keine Krankheitserreger oder gesundheitsschädigende Stoffe im Trinkwasser enthalten sein.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) betonte, die Wasserwirtschaft in Deutschland habe seit 1990 über 110 Milliarden Euro investiert. «Der Bericht belegt, dass Trinkwasser in Deutschland überall eine gute bis sehr gute Qualität hat. Die hohen Investitionen für Wasserversorgungsanlagen, Netze und für den Trinkwasser-Ressourcenschutz tragen zu diesem Erfolg maßgeblich bei», sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser beim BDEW.

Bei Nitrat-Belastungen gab es erneut einen rückläufigen Trend. Während die Grenzwertüberschreitung von Nitrat im Jahr 1999 bei 1,1 Prozent gelegen habe, sei sie bis 2010 auf nahezu null Prozent gesunken. «Reduziert werden konnte der Nitratgehalt im Trinkwasser vor allem durch weiterreichende Aufbereitungsmaßnahmen sowie durch die Mischung mit weniger belastetem Wasser», betonte das UBA. Grenzwertüberschreitungen bei Blei kämen in der Regel nicht aus dem Wasserwerk, sondern aus bleihaltigen Leitungen und Armaturen, die die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht erfüllten. Das sei auch meist die Ursache, wenn Überschreitungen bei Kupfer, Nickel und Cadmium auftreten. Aber auch Grenzwertüberschreitungen würden in der Regel keinerlei Gefahr für die Gesundheit der Bürger darstellen.

Quelle: n-tv.de /

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Gesundheit: Gericht verpasst E-Zigaretten-Händlern einen Dämpfer

Gericht verpasst E-Zigaretten-Händlern einen Dämpfer

17.01.2012 | 16:22 Uhr

Düsseldorf.  
Schlappe für die Händler von E-Zigaretten in NRW: Das Verwaltungsgericht Düsseldorf schmetterte den Antrag eines Verkäufers ab, der Gesundheitsministerin Steffens Warnungen vor dem Produkt verbieten sollte. Die Einschätzung der Ministerin sei vertretbar, urteilt das Gericht.

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) darf weiter vor E-Zigaretten warnen. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies einen Antrag eines Vertreibers von E-Zigaretten zurück, der dem Ministerium bestimmte Äußerungen und Warnungen vor dem Produkt untersagen sollte, wie das Gericht am Dienstag mitteilte.

Die Äußerungen des Ministeriums verstoßen demnach nicht gegen die Berufsfreiheit der Antragstellerin. Die Einschätzung des Ministeriums, wonach es sich bei E-Zigaretten um ein Arzneimittel handele, ist laut Gericht vertretbar. Steffens hatte Mitte Dezember 2011 vor den Zigaretten mit nikotinhaltigen Kartuschen gewarnt. (dapd)

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Die mutige Frau, die in BILD am SONNTAG vor der Magersucht warnte, starb mit …

Das Gefühl überkam sie plötzlich, nur bedrohlicher als sonst. Sigrid Dominicki kannte dieses dunkle Gefühl gut, sie lebte schließlich schon 15 Jahre mit der Angst um ihre Tochter Gesa.

Es ist ein Dienstag im vergangenen Juni, ein schöner Tag, 20 Grad. Die 57-Jährige sitzt mit Freundinnen in einem Café in Rendsburg (Schleswig-Holstein). Sigrid Dominicki ist unruhig: „Ich muss zu Gesa, es ist etwas nicht in Ordnung.“

Die Freundinnen kommen mit, Gesas Wohnung ist um die Ecke. Vor der Wohnungstür steht ein Putzeimer, darin ein Lappen – Gesa wollte wohl gerade das Treppenhaus wischen, alles musste immer ordentlich und sauber sein, einer der vielen Zwänge, unter denen die 30-Jährige litt.

Die Mutter schließt die Tür auf, eine Freundin geht hinein, kehrt sofort zurück und schiebt Sigrid Dominicki in den Flur. Gesa liegt in der Küche. Sie ist seit zwei Tagen tot. Sie wog nur noch 35 Kilo bei 1,67 Meter.

Vor anderthalb Jahren hatte Gesa BILD am SONNTAG ein Interview gegeben für eine Geschichte im Medizinteil. In dem Report „Süchtig nach Hunger“ berichteten sie und vier andere Betroffene von ihrem Leben mit der Magersucht und was die Sucht ausgelöst hatte.

Gesa hatte es so erklärt: „Als ich 13 war, geriet mit der Scheidung meiner Eltern mein bisher harmonisches Leben aus den Fugen. Um die seelischen Schmerzen zu bekämpfen, wollte ich nichts mehr spüren, auch meinen Körper nicht.“

Zum Zeitpunkt des Interviews hatte sie gerade etwas zugenommen, wog 40 Kilo, schien zuversichtlich, wusste aber auch, dass der Kampf noch lange nicht gewonnen war.

„Ich muss wieder in eine Klinik“, erzählte sie, „ich esse zwar, treibe jedoch extrem viel Sport.“ Neun Monate hatte sie da noch zu leben.

Ein Haus am Rand von Rendsburg, großer Garten, hier ist Gesa aufgewachsen. Sigrid Dominicki, selbst von zierlicher und schmaler Statur, hat Kaffee und Kekse für die BILD-am-SONNTAG-Reporter auf den Wohnzimmertisch gestellt.

„Es ist schwer, über ihren Tod zu sprechen“, sagt sie, „aber Gesa wollte, dass die Menschen von ihrer Krankheit erfahren. Um anderen Mädchen zu zeigen, wie gefährlich sie ist. Und dass sie nicht aufhören sollen zu kämpfen.“

Nach Gesas Tod fand die Mutter beim Ausräumen der Wohnung die Tagebücher der Tochter. Da erst erfuhr sie, dass Gesa mit 12 Jahren ihre erste Diät beschlossen hatte. „Ich habe dann aufgehört zu lesen“, sagt Sigrid Dominicki, „es tat mir zu weh. Die Tagebücher habe ich weggeworfen.“

Sie hat oft gegrübelt, was schiefgelaufen ist, ob sie als Mutter versagt hat. „Natürlich hat man Schuldgefühle. Jeden Tag. Was hätten wir anders machen können, anders machen müssen?“

Schon der Start ins Leben war für die Tochter schwer. Eine komplizierte Geburt, das Baby liegt monatelang im Brutkasten, die Mutter darf es kaum berühren.

Ein Fuß hat eine angeborene Fehlstellung und wird eingegipst und in eine harte Einpass-Schale gepresst, das Kind muss stillliegen. „Vielleicht hat ihr schon diese Zeit viel Lebensmut genommen“, sagt Sigrid Dominicki.

Hier geht´s zum 2. Teil der Geschichte

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Gesundheit: Brustimplantate-Skandal: Viele Frauen haben Angst

Seit dem offiziellen Rat an Frauen, sich Silikonkissen der Firmen PIP und Rofil lieber entfernen zu lassen, stehen die Telefone bei den Fachgesellschaften nicht still. „Wir haben nun zahlreiche Anrufe von Frauen, teilweise in Panik, die Implantate anderer Hersteller tragen und sehr besorgt sind“, sagt Prof. Diethelm Wallwiener, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie () mit Sitz in Berlin.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte () hatte kürzlich empfohlen, die PIP-Silikonkissen herausoperieren zu lassen. Auch ohne Risse könne gesundheitsgefährdendes Silikon austreten. Die Experten sprechen dabei von „Ausschwitzen“. Ein Zusammenhang zwischen den Implantaten und Krebs wird befürchtet, bewiesen ist er aber nicht. Fachgesellschaften raten zu einer „Entfernung ohne Eile“.

In den PIP-Implantaten war teilweise minderwertiges Industriesilikon anstelle von medizinischem Silikon verwendet worden. Ihr Einsatz war bereits im April 2010 europaweit untersagt worden. Die niederländische Firma Rofil hat dem Bundesinstitut zufolge solche Implantate bei PIP eingekauft und unter eigenem Namen vertrieben.

Silikon-Brustimplantate werden zur Vergrößerung von Brüsten aus ästhetischen Gründen verwendet – aber nicht nur. Wallwiener mahnt zur Besonnenheit. „Per se sind Brustimplantate ja kein Teufelsding. Frauen nach einer Brustkrebserkrankung oder mit gutartigen Fehlbildungen der Brust können dadurch ein ganzes Stück Lebensqualität wiedererlangen“, sagt der Ärztliche Direktor der Universitäts-Frauenklinik in Tübingen.

„Dazu muss man wissen, dass früher alle Brustimplantate aus Silikon unter Umständen nach 10 bis 15 Jahren gewechselt werden mussten. Darüber werden die Frauen vor der Operation aufgeklärt.“ Inzwischen habe sich die Qualität des Materials jedoch verbessert. „In vereinzelten Fällen kann es sein, dass nachoperiert werden muss, weil sich die Brust verformt, entzündet oder schmerzhaft ist oder sich eine Bindegewebskapsel um das Implantat bildet.“

Solch eine Kapselfibrose könne sich über viele Jahre entwickeln, Symptome seien Verformungen und Schmerzen. „Die Ursache ist, dass der Körper der Frau die Prothese als Fremdkörper ablehnt und darauf reagiert.“ Risse in den Silikonkissen kämen bei den nun gängigen Produkten nur zu wenigen Prozenten vor. Zu den weiteren Herstellern von Brustprothesen gehören unter anderem die Firmen Allergan und Mentor aus den USA, sowie das deutsche Unternehmen Polytech Health Aesthetics GmbH aus dem hessischen Dieburg.

Die Implantate sind demnach entweder rund oder tropfenförmig („anatomisch geformt“), das Silikongel wird von einer festen Silikonhülle umgeben. Diese sei bei tropfenförmigen Implantaten angeraut, um eine bessere Haftfähigkeit zu gewährleisten.

Der Ratschlag der Fachgesellschaften lautet, von einem Arzt untersuchen zu lassen, ob Implantate möglicherweise gerissen sind und sich Silikon in der Brust verteilt hat. „Hinweise beim Abtasten sind Knoten, Verformungen, Rötungen oder Schwellungen. Mit Ultraschall oder der teureren Kernspintomographie kann man untersuchen, ob Flüssigkeit aus den Implantaten ausgetreten ist“, sagt Prof. Peter Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (). Doch könnten die Ärzte nicht 100-prozentig feststellen, ob dies der Fall sei.

Auch die Fachgesellschaften lassen sich nun von Werkstoffexperten beraten, was die Eigenschaften des Industriesilikons angeht, das unerlaubterweise verwendet wurde. Unklar sei, ob und wie toxisch es für den Körper ist. Vogt ruft dazu auf, bei Implantatswechseln das umliegende Brustgewebe der Frauen im Labor untersuchen zu lassen, um Erkenntnisse über mögliche Schäden zu gewinnen.

Welche Möglichkeiten aber haben Frauen, die nun ganz auf Silikon in ihren Brüsten verzichten wollen? „Es gibt Implantate mit Kochsalzlösung, die haben aber auch eine Silikonhülle und wirken nicht so natürlich. Viele Frauen wollen diese nicht“, sagt Vogt von der Medizinischen Hochschule Hannover. Bei Sojaöl-Prothesen war bereits vor Jahren die Entfernung empfohlen worden, weil eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte. Weitere Verfahren wie eine Brustvergrößerung durch Unterdruck, Fettinjektionen oder das Spritzen von Füllmaterialien wie Hyaluronsäure würden derzeit noch nicht von der DGPRÄC empfohlen, weil keine Langzeitergebnisse vorlägen.

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Die wichtigsten Fakten zu umstrittenen PIP-Billig-Implantaten

Die gefährlichen Brustimplantate der französischen Firma PIP sind in Nordrhein-Westfalen an 25 medizinischen Einrichtungen eingesetzt worden. Schwerpunkt ist dabei der Regierungsbezirk Düsseldorf mit neun Kliniken und sechs Arztpraxen. Am Freitag kam die Empfehlung an die betroffenen Frauen, diese Billig-Implantate und die der niederländischen Firma Rofil als Vorsichtsmaßnahme entfernen zu lassen. Um mögliche zukünftige Gesundheitsschäden zu vermeiden, hieß es vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Bei den Implantaten, die mit minderwertigem Industrie-Silikon gefüllt sein können, könne durch „Ausschwitzen“ auch Silikon austreten, wenn die Gel-Kissen keine Risse aufwiesen. Die Verunsicherung unter betroffenen Frauen ist groß. Auch an der Essener Uniklinik wurden Patientinnen mit Rofil- und PIP-Implantaten versorgt. An unserem Gesundheitstelefon haben Ärzte der Klinik Fragen von Leserinnen beantwortet.

Ich habe 2003 ein Rofil-Implantat bekommen. Muss ich mir Sorgen machen?

Das Problem ist, dass Rofil nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte PIP-Implantate unter dem Namen Rofil verkauft hat. Lassen Sie sich über unsere Hotline  0201/723 2346 einen Untersuchungstermin geben. Sie benötigen dazu eine Überweisung Ihres Haus- oder Frauenarztes. Dann können wir das weitere Vorgehen besprechen.


Ich habe gehört, dass ältere Brustimplantate nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden müssen.

Generell ist zu sagen, dass Implantat-Hersteller raten, ihre Produkte nach zehn bis fünfzehn Jahren auszutauschen. Mit einer engmaschigen Kontrolle mit Ultraschall – oder gegebenenfalls per MRT – kann ein Implantat auch etwas länger in der Brust bleiben. Wir haben Patientinnen, die ihre zwanzig Jahre haben. Das ist eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung.

Ich habe ein PIP-Brustimplantat, das keine Risse hat. Wie schnell muss es raus?

Das muss nicht sofort geschehen. Sie haben schon ein paar Wochen Zeit, um sorgfältig abzuwägen, welche Entscheidung Sie treffen wollen. Denn es gibt auch Frauen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen das Risiko einer Operation höher ist, als wenn sie ihre Implantate behalten.

Ich habe mir 2009 Brustimplantate aus kosmetischen Gründen einsetzen lassen. Es sind PIP-Implantate. Ich bin gesetzlich krankenversichert. Wer zahlt das?

Wenn Sie die Implantate aus kosmetischen Gründen haben, werden Sie sich an den Kosten der Entnahme beteiligen müssen. Das regelt das Sozialgesetzbuch. Neue Implantate werden die gesetzlichen Krankenkassen, nach Angaben ihres Spitzenverbandes GKV, nicht bezahlen. Gab es Implantate aus medizinischen Gründen, etwa nach einer Krebs-OP, werden die Herausnahme und auch die neuen Implantate bezahlt. Ein Implantat-Wechsel dauert übrigens etwas über eine Stunde.

Wenn man seine Implantate herausnehmen lässt und keine neuen will, was macht man dann?

Man kann die Implantate herausnehmen. Dann kann der Chirurg das überschüssige Gewebe straffen und damit eine gute Brustform wiederherstellen.

In Frankreich gibt es Frauen, die PIP-Implantate hatten und Krebs bekamen. Gibt es da einen Zusammenhang?

In einer Untersuchung der französischen Gesundheitsbehörden konnte bislang kein Zusammenhang zwischen PIP-Brustimplantaten und Krebserkrankungen nachgewiesen werden.

Ich habe gehört, dass Brustimplantate, nicht nur die von PIP, immer Risiken bergen.

Ja. Ein Implantat ist immer ein Fremdkörper. Implantate sollten jährlich von einem erfahrenen Frauenarzt oder der Klinik, die eine Frau operiert hat, per Ultraschall untersucht werden. Bei Implantaten kann es immer Entzündungen geben. Das Implantat kann sich abkapseln. Ein weiterer Punkt ist, dass eine Mammografie nicht mehr die Bilder liefert, die man ohne Implantate hat. Denn Brustimplantate sind nicht strahlendurchlässig!

2007 war bei mir ein Rofil-Implantat gerissen. Ich bekam ein neues der US-Firma Mentor. Was ist damit?

Mentor-Implantate sind nicht betroffen, ebenso wenig wie die häufig eingesetzten Implantate der amerikanischen Firma Allergan oder der deutschen Firma Polytech. Das sind seit Jahrzehnten bewährte Implantate.

Hotline der Uniklinik Essen

Die Essener Unifrauenklinik hat für Fragen zu Brustimplantaten und für Anmeldungen zu einer Untersuchung Hotlines geschaltet: Tel.: 0201/7232346 ist von montags bis einschließlich freitags von 8-14 Uhr zu erreichen. Die Nummer Tel.: 0201/72385297 ist von montags bis freitags von 8-14 Uhr zu erreichen. Aktuelle Infos über die Brustimplantate findet man auch auf der Webseite der Klinik. Empfehlungen gibt auch der BfArM auf seiner Homepage.

Jutta Bublies

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Gesundheit: Regierung will Antibiotika bei Tieren einschränken


Berlin (dpa) – Der Antibiotika-Einsatz in der Massentierhaltung in Deutschland soll angesichts drohender Gesundheitsrisiken für den Menschen deutlich eingedämmt werden.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) will dazu einen Gesetzentwurf vorlegen, der die umstrittene Anwendung in Mastbetrieben auf ein Minimum beschränken und Kontrollen verbessern soll. Über den Verzehr von Lebensmitteln können auch Menschen zu viele Antibiotika einnehmen. Das kann dazu führen, dass die Arznei bei Krankheiten nicht mehr wirkt. Hähnchenfleisch aus dem Supermarkt ist laut einer Stichprobe des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) vielfach mit solchen Antibiotika-resistenten Keimen belastet.

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Der Antibiotika-Einsatz in Ställen solle «auf das zur Behandlung von Tierkrankheiten absolut notwendige Mindestmaß» beschränkt werden, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Zudem sollten die Befugnisse der zuständigen Überwachungsbehörden der Länder deutlich ausgeweitet werden. Dies berichtete auch das «Hamburger Abendblatt» (Montag). Aigner will in dieser Woche einen Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes vorlegen. Eckpunkte sehen unter anderem vor, dass Tierärzte nicht mehr von Vorgaben der Packungsbeilage bei der Anwendung abweichen dürfen. Der Antibiotika-Einsätze soll in einer längeren Zeitspanne vor der Schlachtung dokumentiert werden müssen.

Erlaubt sind Antibiotika schon bisher nur zur Behandlung kranker Tiere. Die Länderbehörden sollten Kontrollmöglichkeiten aber auch ausnutzen, sagte ein Ministeriumssprecher. «Wenn Antibiotika zum Beispiel illegal zur Wachstumsförderung eingesetzt werden, ist das kein Kavaliersdelikt und muss geahndet werden.» Eine Studie des Verbraucherministeriums in Nordrhein-Westfalen hatte aber ergeben, dass 96 Prozent der Hähnchenmastbestände damit behandelt werden.

In deutschen Supermärkten wurden nun in einer Stichprobe bei 11 von 20 untersuchten Hähnchenprodukten Antibiotika-resistente Erreger entdeckt, wie der BUND mitteilte. Analysiert wurde für die nicht- repräsentative Untersuchung Frischfleisch aus Geschäften in Berlin, Hamburg, Köln, Nürnberg und der Region Stuttgart. In zehn Proben wurde ein Enzym gefunden, das Antibiotika wie Penizillin unwirksam machen kann. Zweimal wurden Bakterien entdeckt, die gegen wichtige Antibiotika unempfindlich sind. Ein Produkt enthielt beide Stoffe.

«Die Hähnchenmast produziert Risiken, die bei den Verbrauchern landen», kritisierte BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. Die Organisation forderte eine Halbierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung bis 2015. Der Handel solle belastete Produkte aus den Sortimenten nehmen und auch seine Lieferanten darauf hinweisen. Insgesamt sei eine Abkehr von der industriellen Tierhaltung notwendig, forderte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Die Grünen im Bundestag schlugen vor, Antibiotika sollten teurer gemacht werden. Für die Abnahme großer Mengen dürfe es keine Rabatte mehr geben. Behandelt werden sollten damit auch nur einzelne Tiere, nicht aber komplette Bestände, sagte die Fraktionsvize Bärbel Höhn. Die FDP-Agrarpolitikerin Christel Happach-Kasan sagte, Antibiotika- Einsatz dürfe schlechtes Management bei der Tierhaltung nicht überdecken. Die SPD nannte Aigners Ankündigungen überfällig.

Pressemitteilung BUND

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